Wenn Du mal ehrlich bist, weißt Du doch ganz genau, was Du tun musst, um erfolgreicher zu werden und Deine Persönlichkeit zu entwickeln. Ich gehe hier einfach mal frech davon aus, dass auch Du schon einige Bücher zum Thema gelesen hast und Deine persönlichen Schwachstellen kennst.

Hast Du Dir schon einmal überlegt, warum Du trotz dieses Wissens nicht wirklich vorankommst?

Bei mir war es lange Zeit so, dass ich wirkungsvolle Methoden zwar theoretisch kannte, aber ziemliche Probleme bei der praktischen Umsetzung hatte. Ich schaffte es einfach nicht, einen Vorsatz systematisch und strukturiert anzugehen und in den Alltag zu integrieren. Theorie ohne die notwendige Praxis bringt einen leider gar nichts. In diesem Beitrag möchte ich Dir die Struktur vorstellen, die sich bei mir als erfolgreich erwiesen hat bzw. nach der ich selber arbeite.

Meine Vorgehensweise gliedert sich in die folgenden fünf Punkte:

1.) Erkenne Deinen Handlungsbedarf
2.) Triff die bewusste Entscheidung, Dich zu verändern
3.) Plane Deine Veränderungen im Detail
4.) Begib Dich in den “Veränderungsmodus”
5.) Handle! Und trainiere Deine neuen Verhaltensweisen im Alltag

Zu den einzelnen Punkten:

1.) Erkenne Deinen Handlungsbedarf

Hier geht es zunächst darum herauszufinden, in welchen Bereichen bei Dir überhaupt Handlungsbedarf besteht. Bei vielen Dingen wirst Du intuitiv wissen, dass Du sie angehen musst. Du kannst natürlich auch systematisch suchen. Überlege Dir z.B. bei Niederlagen oder Misserfolgen genau, woran es lag und ziehe hieraus Deine Schlüsse. Oder aber höre anderen aufmerksam zu, wenn sie Dich kritisieren. Manchmal haben andere einen neutraleren Blick als man selbst. Pass hier aber auf, viele Menschen kritisieren Dich nur, um ihre eigenen Interessen oder Bequemlichkeiten durchzusetzen. Generell solltest Du beim Erkennen Deines Handlungsbedarfs sehr wachsam sein. Oft ist es schwer, sich negative Verhaltensweise oder lang eingeübte Fehler einzugestehen. Darüber musst Du Dich hinwegsetzen, um ein klares Bild Deiner selbst zu bekommen.

2.) Triff die bewusste Entscheidung, Dich zu verändern

Solange Du Dich nicht bewusst entscheidest ein bestimmtes Thema anzugehen, bleiben Deine geplanten Veränderungen nur ein lockeres Vorhaben mit wenig Aussicht auf Erfolg. Ohne Entscheidung wirst Du Dein neues Ziel genauso schnell aufgeben, wie Du es gefunden hast. In welcher Form Du die Entscheidung triffst, ist natürlich Deine Sache. Du könntest beispielsweise einen schriftlichen Vertrag mit Dir selbst machen oder aber Dich gegenüber einem vertrauen Menschen offiziell zur Umsetzung Deines Vorhabens verpflichten.

3.) Plane Deine Veränderungen im Detail

Ausgehend von Deinem in Schritt 1 gefundenen grundsätzlichen Handlungsbedarf kannst Du jetzt zu den einzelnen Themen konkrete Aktivitäten planen. Stelle hier einfach die Handlungsweisen und Gewohnheiten zusammen, die Du aktiv ändern oder trainieren möchtest. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Ansätze handeln, z.B. das Verändern lang bestehender falscher Überzeugungen, das Verlassen der Komfortzone oder das Einüben erfolgreicher Handlungsweisen und Gewohnheiten.

4.) Begib dich in den “Veränderungsmodus”

Dieser Punkt ist ziemlich schwierig zu beschreiben, da sich der “Veränderungsmodus” bei Dir wahrscheinlich anders anfühlt als bei mir und auch der Weg auf dem Du zu ihm gelangst höchst individuell ist 😉 Ich will es trotzdem mal versuchen. Das was ich als Veränderungsmodus bezeichne ist eine Art “Flow”, bei dem Du und Deine Energien mit Deinem Ziel in Einklang sind. Alles funktioniert auf einmal ganz leicht und natürlich. Wenn Du Dich im “Veränderungsmodus” befindest, wirst Du es auf jeden Fall merken. Dahin zu kommen ist allerdings nicht ganz einfach. Mit Gewalt und Verbissenheit geht das beispielsweise nicht. Gute Voraussetzungen sind, wenn Du mit Dir selbst und Deinem Ziel im Reinen bist, über genug Energie verfügst und die Veränderung mit einer spielerischen Leichtigkeit angehst. Kümmere Dich also zunächst um ein ausreichendes Energieniveau (z.B. durch ausreichend Schlaf und Entspannung bzw. eliminiere “Energievampire”) und setze Dich auf lockere und freudige Art mit Deinem Ziel auseinander. Meditation kann, muss hier aber nicht zum Ziele führen. Anfangs wirst Du den “Veränderungsmodus” nicht gezielt oder nur ein wenig herbeiführen können. Das ist überhaupt nicht schlimm, wichtig ist nur, dass Du es kontinuierlich versuchst und Dich in oben beschriebener Weise zentrierst.

Falls Du mit meinen Ausführungen zu diesem Punkt überhaupt nichts anfangen kannst oder es für Quatsch hältst, vergiss ihn einfach und mach gleich mit Punkt 5 weiter 😉 Ich bin kein Psychologe oder Trainer, sondern schreibe nur von meinen persönlichen Erfahrungen, den Dingen die mich weiter gebracht haben und vielleicht auch Dir helfen können.

5.) Handle! Und trainiere Deine neuen Verhaltensweisen im Alltag

Jetzt geht es darum, tatsächlich aktiv zu werden. Und zwar täglich. Reines Wissen bringt Dir gar nichts, solange Du es nicht anwendest und neue Handlungsweisen auch wirklich durchführst. Setze die geplanten Handlungen also ausnahmslos jeden Tag um und entwickle so neue, erfolgreiche Gewohnheiten! Wie Du vielleicht weißt, etablieren sich neue Gewohnheiten bei kontinuierlicher Durchführung nach einer Zeitspanne von ein bis zwei Monaten. Beim täglichen Üben kann Dich die von mir entwickelte Online-Anwendung simplydo, als eine Art toDo-Liste zum Trainieren erfolgreicher Gewohnheiten, unterstützen. Es gibt aber auch andere Konzepte, die prima funktionieren, beispielsweise die Think! Methode vom X17 Erfinder Matthias Büttner. Bleibe also auf jeden Fall dran und nutze Deine Chance!

Ansonsten gilt natürlich das, was ich Dir immer sage: Probier einfach aus, wie Du mit meiner Anregung klar kommst und übernehme das, was für Dich sinnvoll ist und sich gut anfühlt.

 

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