In diesem Post wird es wieder um Deine persönliche Veränderung inmitten der Digitalen Transformation gehen. Ich werde Dir eine sehr einfache aber ungemein effektive Methode vorstellen, mit der Du im Prinzip beliebige Veränderungen in Deinem Leben systematisch herbeiführen kannst.

Ich weiß zwar nicht, was Du persönlich vorhast und welche Ziele Du in Angriff nehmen willst: wenn ich mich für eine einzige Methode zur optimalen Umsetzung entscheiden müsste, wäre es diese hier:

1. Plane und dokumentiere die wesentlichen Aspekte Deiner Veränderung schriftlich

2. Beschäftige Dich 3x täglich gedanklich mit Deinem Vorhaben und setze es im Alltag um

3. Bewerte am Abend, wie gut Du vorangekommen bist

Das ist es auch schon gewesen. Einfach oder? Und trotzdem extrem wirkungsstark. Wenn es Dir nur um die reine Vorgehensweise geht, kannst Du an dieser Stelle das Lesen des Beitrags abbrechen. Wende die drei genannten Schritte täglich an und Du wirst sehen, wie sich die Dinge nach und nach verändern!

Für alle, die noch etwas mehr wissen wollen, z.B. warum das so gut funktioniert und worauf man bei der Ausführung achten muss, habe ich die nächsten Ansätze geschrieben.

Ein Art Meta-Gewohnheit

Wenn Du Dich bereits ein wenig mit dem Thema Veränderung auskennst, weißt Du, dass die Probleme vor allem bei der praktischen Umsetzung neuer Denk- und Verhaltensweisen auftauchen. Meistens ist uns völlig klar, was wir eigentlich tun sollten. Unsere Vorhaben gehen dann leider nur allzu häufig in Stress und Hektik des Alltags verloren. Wir vergessen einfach, uns mit den geplanten Dingen zu beschäftigen. Irgendwann geben wir dann völlig auf und alles ist wieder beim alten.

Genau dieser Zusammenhang wird durch die beschriebene Methode wirksam unterbrochen. Egal, was Du konkret vorhast: sobald sich die genannten drei Schritte bei Dir als tägliche Gewohnheit (= automatisierte Handlung) etabliert haben, wirst Du nie wieder “vergessen”, Dich mit Deinen Vorhaben zu beschäftigen! Wie Du vielleicht weißt, automatisieren sich kontinuierlich durchgeführte Handlungen nach ca. 21 Tagen zu einer Gewohnheit. Dies ist entsprechend auch der Zeitraum, über den Du das neue Verhalten täglich diszipliniert trainieren musst.

Schriftliche Planung

Im ersten Schritt geht es darum, sich vorab detailliert mit dem Vorhaben zu beschäftigen. Was genau willst Du tun? Um welches Ziel und welche Handlung oder Denkweise geht es? Bis wann willst Du was umgesetzt haben? Wie wirst Du vorgehen und welche Hindernisse können auftauchen? Je komplizierter Dein Vorhaben ist, desto mehr Wert musst Du auf eine detaillierte Planung legen.

Achte dabei auch auf das Prinzip der Schriftlichkeit. Halte Dein Vorhaben auf jeden Fall schriftlich fest. Wenn Du etwas erst einmal “zu Papier gebracht” hast, werden sich die entsprechenden Informationen optimal in Deinem Unterbewusstsein verankern. Vor allem kannst Du so jederzeit auf Deine Aufzeichnungen zurückgreifen, um genau zu rekapitulieren, was Du eigentlich vorhast. Auf diese Weise geht auch hier keinerlei Information mehr verloren. Sobald neue Erkenntnisse auftauchen oder Du Deine Planung ändern musst, aktualisiere Deine Aufzeichnungen.

3 x 5 Minuten täglich

Im zweiten Schritt beschäftigst Du Dich 3 mal täglich gedanklich mit Deinem Vorhaben. Ich nenne diese Zeiten Gedanken-Zeiten. Gehe dazu einfach intensiv Deine Aufzeichnungen (schriftliche Planung) durch. Denke über Dein Vorhaben nach, stimme Dich darauf ein oder visualisiere es. Auf diese Weise konditionierst Du Dein Unterbewusstsein, was dafür sorgt, dass Du die neuen Denk- und Verhaltensweisen jederzeit im Alltag parat hast und entsprechend einsetzen kannst.

Damit sich die Gedanken-Zeiten selbst innerhalb Deines Tagesablaufs als Gewohnheit etablieren, schlage ich Dir vor, sie zu festen Zeiten durchzuführen. Beispielsweise direkt nach dem Aufstehen, vor dem Mittagessen und abends vor dem Zubettgehen. Natürlich kannst Du hierfür auch während des Tages immer wieder auftauchende Leerlaufzeiten nutzen. Sorge auf jeden Fall dafür, dass Du während der Gedanken-Zeiten konzentriert und ohne Ablenkung bei der Sache bist.

Erfolgskontrolle und Motivation

Am Abend bewertest Du dann, wie gut es mit der Umsetzung Deines Vorhabens am Tage geklappt hat. Schreibe hierzu einen Level der Ziel-Erreichung zwischen 0 und 5 und eine kurze Notiz zur gemachten Erfahrung auf. Null bedeutet, dass es mit der Umsetzung überhaupt nicht funktioniert hat. Bei 5 hast Du die Vorgabe voll und ganz erreicht. Mit der Zeit entsteht auf diese Weise eine Art Erfolgstagebuch, das Dich zusätzlich motivieren wird. Außerdem kannst Du hier natürlich jederzeit noch einmal Deine Erfahrungen rekapitulieren und Dich selbst so immer besser kennenlernen.

Deine Werkzeuge

Nachdem Du jetzt erfahren hast, wie Du vorgehst bzw. was Du tun kannst, will noch kurz auf geeignete Werkzeuge eingehen.

Wenn Du gerne mit Stift und Papier arbeitest, solltest Du Dir zur Umsetzung der Methode ein kleines Notizbuch kaufen, um die entsprechenden Aufzeichnungen vorzunehmen. Flexibler bist Du allerdings mit einem Satz Karteikarten. Hier kannst Du durch den Austausch einzelner Karten Änderungen wesentlich besser einpflegen.

Falls Du gerne mit Smartphone oder Tablet arbeitest, möchte ich Dir meine eigene Online-Anwendung simpyldo vorschlagen. Sie ist auf die drei genannten Schritte optimiert und bietet Dir darüber hinaus viele weitere Möglichkeiten (mehr als 200 Vorlagen für Gewohnheiten, Statistiken usw.). Weitere Infos findest Du unter www.simplydo.de.

 

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